Mit Philipp Gufler & KollegInnen eintauchen in die „Exzentrischen 80er“: Ausstellung mit Begleitprogramm im Kunstraum Lothringer13, München-Haidhausen, 9.9. – 6.11.2022

Von einem künstlerischen Multiversum ins nächste überzuwechseln, gestaltet sich gar nicht so leicht, wenn man eine gewisse künstlerische Konsolidierung erreicht und sich damit auch ein stückweit festgefahren hat. Dann bedarf es schon besonderer und vor allem persönlicher Begegnungen, um den Weg in neue Kunstwelten zu finden, zumal angesichts des mehr als (allen Unkenrufen zum Trotz)„Mit Philipp Gufler & KollegInnen eintauchen in die „Exzentrischen 80er“: Ausstellung mit Begleitprogramm im Kunstraum Lothringer13, München-Haidhausen, 9.9. – 6.11.2022″ weiterlesen

Der historische Münchner Kocherlball am Chinesischen Turm, ab 3.45h morgens in einer intensiven Fotostrecke festgehalten von Sigi Müller, auch bekannt als AZ-Stadtspaziergänger

Das Tanzbein schwingen, bevor es zur Arbeit geht … So geschehen im ausgehenden 19. Jahrhundert, als sich im Sommer das Münchner Hauspersonal regelmäßige ein Tanzvergnügen gönnte. Sonntags trafen sich bei schönem Wetter, zwischen 5h und 8h früh, am Chinesischen Turm im Englischen Garten bis zu 5000 Hausangestellte, um das Tanzbein zu schwingen. Danach war wieder„Der historische Münchner Kocherlball am Chinesischen Turm, ab 3.45h morgens in einer intensiven Fotostrecke festgehalten von Sigi Müller, auch bekannt als AZ-Stadtspaziergänger“ weiterlesen

zweifelHAFT – Die Causa Benedikt Toth, der nach einem fragwürdigen Indizienprozess eine lebenslange Haftstrafe verbüßt: Details und eine Petition von Marie Velden & Susanne von Lieven-Jell

Zwar droht uns hierzulande im Fall eines Fehlurteils nicht, unschuldig im Todestrakt zu landen, doch das Risiko, sich vor der Trümmern der eigenen Existenz respektive hinter Gittern wiederzufinden, ist auch in unserem Justizsystem sehr real. Das hat auf dramatische Weise der Justizskandal um Gustl Mollath gezeigt. „Auch der Münchner Benedikt Toth sitzt seit sechzehn Jahren,„zweifelHAFT – Die Causa Benedikt Toth, der nach einem fragwürdigen Indizienprozess eine lebenslange Haftstrafe verbüßt: Details und eine Petition von Marie Velden & Susanne von Lieven-Jell“ weiterlesen

Münchens große Zeit – Ein Ausblick von Schriftstellerin Gunna Wendt auf die legendäre Münchner Bohème um 1900

Wie ein Shangri-La für Kunst- und Kulturschaffende, nur unter weißblauen statt tibetischen Himmeln, präsentiert sich im Rückblick die bayerische Hauptstadt um 1900 – und eng verwoben mit dem Begriff „Münchner Bohème“. Erwähnt man ihn, klingelt es bei den allermeisten von uns, was jedoch sich genau damit verbindet, hat Gunna Wendt in nachstehendem Beitrag auf den„Münchens große Zeit – Ein Ausblick von Schriftstellerin Gunna Wendt auf die legendäre Münchner Bohème um 1900“ weiterlesen

FR, 25./SO, 27. 3., TONI NETZLE – „Für immer Simpl“: Eine letzte Episode aus der Simpl-Reihe von & mit Gaby dos Santos sowie Schauspielerin Marion Niederländer, nähert sich der Frau hinter der legendären Münchner Promiwirtin an; Uraufführung, Kulturbühne Spagat in Nord-Schwabing

Die zwischenzeitliche Gretchen-Frage, ob ich überhaupt jemals wieder auftreten oder gar eine weitere Bühnen-Collage produzieren würde, hat jetzt posthum Toni Netzle für mich beantwortet – und zwar mit einem doppelten „Ja!“. Geschuldet ist diese Entscheidung Tonis fortwährendem Einfluss auf mich, als einer der prägenden Menschen in meinem Leben und insbesondere als eine ständige künstlerische Weggefährtin„FR, 25./SO, 27. 3., TONI NETZLE – „Für immer Simpl“: Eine letzte Episode aus der Simpl-Reihe von & mit Gaby dos Santos sowie Schauspielerin Marion Niederländer, nähert sich der Frau hinter der legendären Münchner Promiwirtin an; Uraufführung, Kulturbühne Spagat in Nord-Schwabing“ weiterlesen

„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat

Die Formulierung „den Umzug rocken“, mit der Fotograf Sigi Müller in seiner heutigen AZ-Kolumne den Auszug des Rockmuseums München aus dem Olympiaturm umschreibt, mutet eher als Euphemismus des Tages an, denn was sich tatsächlich in der Fotoreportage abspielt, ist nicht weniger, als das Ende einer Ära! Bei Durchsicht der heutigen AZ-Kolumne und der Fotos, die„„Final Curtain für das Rockmuseum München“ aus der Linsenperspektive von Sigi Müller, der einen letzten, nostalgisch anmutenden Stadtspaziergang für seine AZ-Kolumne dorthin unternommen hat“ weiterlesen

„Mein Freund der Baum“ – Drama um eine Linde in den vier Akten des Stirb und Werde, in Bildern erzählt von Fotograf Sigi Müller, bekannt durch seine wöchentliche AZ-Kolumne als „Stadtspaziergänger“

Wahrscheinlich stand sie schon, als in München noch Hexen verfolgt wurden, und bestimmt hätte sie viel zu erzählen gehabt, hätte sie reden können, die alte Linde im Nordteil des Englischen Gartens. Was mag zu ihren Lebzeiten alles um sie herum passiert sein? Solche Fragen stelle ich mir oft, wenn ich an sehr alten Bäumen vorbeikomme.„„Mein Freund der Baum“ – Drama um eine Linde in den vier Akten des Stirb und Werde, in Bildern erzählt von Fotograf Sigi Müller, bekannt durch seine wöchentliche AZ-Kolumne als „Stadtspaziergänger““ weiterlesen

Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München

Man muss nicht zwingend über eigenes Geld verfügen, solange man nur genug für eine Vision entbrennt … Dieses Credo bestätigt auf eindrucksvolle Art der Werdegang von Sergej Djagilew, der Schöpfer der bis heute sagenumwobenen Ballets Russes. Das galt für seine Anfänge als visionärer Impresario ebenso, wie für sein weiteres Leben, womit er sich in die„Sergej Djagilew und die Magie seiner „Ballets Russes“ präsentiert im Jahreskalender 2021 von MIR – dem Zentrum russischer Kultur in München“ weiterlesen

„Music was his first love and it will be his last …“ – Zum Tod von Musiklegende John Miles persönliche Reminiszenzen in Bild und Text von Fotograf und AZ-Stadtspaziergänger SIGI MÜLLER

Als ich den John Miles song „Music“ zum ersten Mal hörte, schrieben wir die 70er. Alles war bunt, quietschbunt. Die Autos, die Outfits, die Welt einfach. Musik was my first love…… Aber gleich danach kam damals Sabine. Sabine was my first love….. Mein ganzes musikalisches Leben lang hat mich der Song begleitet. Es ist nicht„„Music was his first love and it will be his last …“ – Zum Tod von Musiklegende John Miles persönliche Reminiszenzen in Bild und Text von Fotograf und AZ-Stadtspaziergänger SIGI MÜLLER“ weiterlesen

40 Jahre AIDS aus Münchner Perspektive: Rückschau zum Welt Aids Tag 2021, mit Foto-Material der Stadträte Christian Vorländer (SPD) und Thomas Niederbühl (Rosa Liste/Die GRÜNEN) sowie Präsentation des Dokumentarfilms von Jobst Knigge „40 Jahre Aids – Wir leben noch – Schweigen=Tod“

Eine einzigartige Zeitspanne sexueller Freizügigkeit war unserer Generation vergönnt, nachdem die Jugendbewegung einen Schlussstrich unter der bis dato gesellschaftlich zelebrierten Prüderie gezogen hatte. Davon machte auch ich reichlich Gebrauch. Bedenkenlos. Gedankenlos mitunter. Schließlich gab es ja die Pille zur Verhütung. Doch plötzlich, aus dem Nichts, belastete ab Sommer 1981 eine neue Krankheit, AIDS, die gerade„40 Jahre AIDS aus Münchner Perspektive: Rückschau zum Welt Aids Tag 2021, mit Foto-Material der Stadträte Christian Vorländer (SPD) und Thomas Niederbühl (Rosa Liste/Die GRÜNEN) sowie Präsentation des Dokumentarfilms von Jobst Knigge „40 Jahre Aids – Wir leben noch – Schweigen=Tod““ weiterlesen

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