#SchreibResi(dency): BloggerInnen im Vormarsch? – Das literarische Angebot der MONACENSIA, exemplarisch festgemacht an einem Diskussionsabend, moderiert von Autor Sebastian Stuertz, mit Marius Müller & Katharina Herrmann

„Feuilleton vs. Blogs – Buchkritik im Wandel“ – selbst Bloggerin und an Literatur generell interessiert, sprach mich die Themenstellung an: „Die Buchbloggenden Katharina Herrmann und Marius Müller setzen Impulse: Wie schreibt man heutzutage über Literatur? Wie reagiert die klassische Buchkritik? Wieviel Idealismus braucht man? Und was ist die Lage der deutschen Gegenwartsliteratur?“ So fand ich„#SchreibResi(dency): BloggerInnen im Vormarsch? – Das literarische Angebot der MONACENSIA, exemplarisch festgemacht an einem Diskussionsabend, moderiert von Autor Sebastian Stuertz, mit Marius Müller & Katharina Herrmann“ weiterlesen

„Im Schatten ist das Licht am hellsten …“ – Fotograf Sigi Müller, auch bekannt als Stadtspaziergänger der Münchner Abendzeitung, in einem Galerie-Portrait

Die frühen Morgenstunden im Englischen Garten als wiederkehrende Kulisse für atmosphärisch dichte Fotos, die ein Hund in derart strahlendem Weiß dominierte, dass er aussah wie ein mit Dash gewaschener, überdimensionaler Spitz…. Dazu jeweils kurze Kommentare, die die Bilderstrecken auf den Punkt und mich zudem oft zum Schmunzeln brachten, mir mitunter sogar ein lauthalses Lachen entlockten,„„Im Schatten ist das Licht am hellsten …“ – Fotograf Sigi Müller, auch bekannt als Stadtspaziergänger der Münchner Abendzeitung, in einem Galerie-Portrait“ weiterlesen

Faces for the Names: NS-Widerstand in der Münchner Maxvorstadt: 10-14.9.2022 Gedenkveranstaltungen u.a. mit Bildprojektionen auf Gebäudefassaden an wechselnden Orten

„Shalom Maxvorstadt!“ begrüßt Terry Swartzberg das Münchner Stadtviertel, das unmittelbar an Schwabing grenzt und lädt in seinem aktuellen Facebook-Post dazu ein, der NS-WiderstandskämpferInnen zu gedenken, die in diesem Viertel aktiv oder beheimatet waren. Zählt man all diese einmal durch, wird man feststellen, dass es sich um dabei um überraschend viele Bürgerinnen und Bürger handelt, die„Faces for the Names: NS-Widerstand in der Münchner Maxvorstadt: 10-14.9.2022 Gedenkveranstaltungen u.a. mit Bildprojektionen auf Gebäudefassaden an wechselnden Orten“ weiterlesen

Mit Philipp Gufler & KollegInnen eintauchen in die „Exzentrischen 80er“: Ausstellung mit Begleitprogramm im Kunstraum Lothringer13, München-Haidhausen, 9.9. – 6.11.2022

Von einem künstlerischen Multiversum ins nächste überzuwechseln, gestaltet sich gar nicht so leicht, wenn man eine gewisse künstlerische Konsolidierung erreicht und sich damit auch ein stückweit festgefahren hat. Dann bedarf es schon besonderer und vor allem persönlicher Begegnungen, um den Weg in neue Kunstwelten zu finden, zumal angesichts des mehr als (allen Unkenrufen zum Trotz)„Mit Philipp Gufler & KollegInnen eintauchen in die „Exzentrischen 80er“: Ausstellung mit Begleitprogramm im Kunstraum Lothringer13, München-Haidhausen, 9.9. – 6.11.2022″ weiterlesen

Zu Bruno Balz: Recherche-Treffen mit Micaela Jary, Tochter des legendären Komponisten, am Puls deutscher Kulturgeschichte in der Monacensia

In der Monacensia, dem literarischen Gedächtnis der LH München – und somit selbst ein kulturhistorischer Ort – lernte ich endlich die Autorin und Zeitzeugin Micaela Jary Gabriel persönlich kennen, deren Vater wir zahllose Evergreens verdanken, wie Waldemar, Nachtigall, sing oder den ESC-Hit von 1962, Wir wollen niemals auseinander geh’n, der Heidi Brühl zum Star machte„Zu Bruno Balz: Recherche-Treffen mit Micaela Jary, Tochter des legendären Komponisten, am Puls deutscher Kulturgeschichte in der Monacensia“ weiterlesen

Zum 20. Jahrestag des Flugzeug-Absturzes bei Kristi im Himalaya würdigt ein Feature im Münchner Merkur das Benefiz-Projekt „Gold für Kristi“ von Markus Wössner: „Renates Tod soll nicht umsonst gewesen sein“

Am 22. August 2000 besteigt eine junge Frau ein Flugzeug. Dieses zerschellt kurz danach im Nebel an einer Felswand des Himalaya. Es war ganze 17 Meter zu tief geflogen. 17 Menschen finden den Tod, darunter Renate (s. Titelfoto), die Schwester von Markus Wössner. Dieser bewältigt das Unfassbare, in dem er beinahe aus dem Stand ein„Zum 20. Jahrestag des Flugzeug-Absturzes bei Kristi im Himalaya würdigt ein Feature im Münchner Merkur das Benefiz-Projekt „Gold für Kristi“ von Markus Wössner: „Renates Tod soll nicht umsonst gewesen sein““ weiterlesen

Der historische Münchner Kocherlball am Chinesischen Turm, ab 3.45h morgens in einer intensiven Fotostrecke festgehalten von Sigi Müller, auch bekannt als AZ-Stadtspaziergänger

Das Tanzbein schwingen, bevor es zur Arbeit geht … So geschehen im ausgehenden 19. Jahrhundert, als sich im Sommer das Münchner Hauspersonal regelmäßige ein Tanzvergnügen gönnte. Sonntags trafen sich bei schönem Wetter, zwischen 5h und 8h früh, am Chinesischen Turm im Englischen Garten bis zu 5000 Hausangestellte, um das Tanzbein zu schwingen. Danach war wieder„Der historische Münchner Kocherlball am Chinesischen Turm, ab 3.45h morgens in einer intensiven Fotostrecke festgehalten von Sigi Müller, auch bekannt als AZ-Stadtspaziergänger“ weiterlesen

Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV

„Mein Name ist Marie Theres, ich bin 56 Jahre alt und aufgrund meines Alters in Ihren Augen nicht mehr filmkompatibel.“ So beginnt Marie Theres Relin ihr „offenes Bewerbungsschreiben“ an die „lieben ProduzentInnen, RegisseurInnen, FilmschaffendeInnen„. Was die Schauspielerin, Autorin, Journalistin und Aktivistin in Folge formuliert, trifft so sehr ins Schwarze und liest sich so exemplarisch für„Marie Theres Relins pointierter Appell zum Besetzungsprocedere gegenüber Frauen in Film und TV“ weiterlesen

„Trobadora Beatriz“ von Irmtraud Morgner: Die Französin Martine Demay über das gesamtdeutsche Kultbuch der Frauenbewegung in den 1970er Jahren

Die Frauenbewegung hatte weltweit Fahrt aufgenommen, als 1974 in der DDR und 1976 in der BRD ein Montageroman von Irmtraud Morgner erschien, der bei den Leserinnen beider deutscher Staaten gleichermaßen Kultstatus erlangte: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura. Dieser fantastischen und zugleich hochpolitischen Geschichte eines weiblichen Troubadors, gefangen in der DDR, begegnete„„Trobadora Beatriz“ von Irmtraud Morgner: Die Französin Martine Demay über das gesamtdeutsche Kultbuch der Frauenbewegung in den 1970er Jahren“ weiterlesen

Die veruntreute Vita des schwulen Textdichters Bruno Balz – „Kann denn Liebe Sünde sein?“: Mein Bühnenportrait zu den Schilderungen von Balz-Intimus Jürgen Draeger erweist sich als pseudo-biografisches Narrativ zwischen Halbwahrheiten, Lügen und Legenden!

Zweifel daran, ob die Biografie von Bruno Balz tatsächlich deckungsgleich mit den Schilderungen seines Erben und Nachlassverwalters Jürgen Draeger (+ 2020) sei, hatte ich schon länger gehegt, zunehmend mit jedem neuen, mir bis dato unbekannten Detail, das in einem der Interviews auftauchte, die Draeger kontinuierlich im gesamten deutschsprachigen Raum gab. Auch Micaela Jary Gabriel, Tochter„Die veruntreute Vita des schwulen Textdichters Bruno Balz – „Kann denn Liebe Sünde sein?“: Mein Bühnenportrait zu den Schilderungen von Balz-Intimus Jürgen Draeger erweist sich als pseudo-biografisches Narrativ zwischen Halbwahrheiten, Lügen und Legenden!“ weiterlesen

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