Zum 80. Jahrestag der Ermordung in Kaunas von 997 jüdischem Bürgerinnen und Bürgern aus München: GEDENKVERANSTALTUNGEN Donnerstag 25. 11.,17h, Max-Joseph-Platz: Lichtinstallationen, Lesung und Gebet sowie Gedenkkonzert des Ensembles Zikoron; Weitere Lichtinstallationen FR, 26. – Mo, 29.11., Altstadt/Lehel, jew. 17h, aktualisiert durch ein Video

Am 25. November 1941 wurden insgesamt 997 Münchener Jüdinnen und Juden im Fort IX in Kaunas ermordet. Aus Anlass des 80. Jahrestages fand eine Open Air Gedenkveranstaltung am Max-Joseph-Platz, um 17h statt.

Programm-Flyer zur Gedenkveranstaltung

Kopie des Veranstaltungsflyers – Anklicken zur Vergrößerung

Gedacht wurde, stellvertretend für die vielen anderen Münchner Opfer,
der Ermordung von

  • Carola Koppel und ihrer Kinder Judis, Günther, Hans und Ruth
  • Siegfried und Paula Jordan (Foto)
  • Amalie Rosner

Ein Mensch ist erst vergessen,
wenn sein Name vergessen ist.

Zitat aus dem Talmud


Stolperstein verlegt am 27.06.2017
in der Ickstattstraße 13, in München,
dem letzten Wohnort von Amalie Rosner
* 1877 in Polen
+ 25.11.1941, ermordet in Kaunas

Die Veranstaltung erfolgt unter Mitwirkung der Familien Koppel, Jordan sowie Rosner

  • via Live-Zuschaltungen per Zoom aus den USA, Großbritannien und Israel
  • Lichtinstallationen an der Außenwand der Residenz München:
    Projiziert werden Bilder der Deportation und der Opfer
  • Gebet: El Male Rachamim
    Rabbiner Tom Kucera, Liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom München
  • Gedenkkonzert > Ensemble Zikoron
  • Lesung der Briefe zwischen Carola und Carl Koppel
    Carl und den Söhne Walter und Alfred war die Emigration in die USA gelungen. Ihr Briefwechsel bezeugt in erschütternder und berührender Weise ihren vergeblichen Versuch, Carola und die anderen Kinder nachzuholen.

26. – 29.11., jew. 17h: Weitere Fotoprojektionen »Faces for the Names «
zur Ermordung der Münchner Juden in Kaunas 1941:

An weiteren vier Tagen wird an verfolgte und ermordete jüdische Nachbarn in der Münchner Altstadt und im Lehel durch Projektion ihrer Fotos an ihre Wohnhäuser erinnert.

  • 26. November Faces for the Names für die Opfer in der Liebigstraße 37
  • 27. November Faces for the Names für die Opfer in der Thierschstraße 22
  • 28. November Faces for the Names für die Opfer in der Thierschstraße 25
  • 29. November Faces for the Names für die Opfer in der Maximilianstraße 23

jeweils um 17 Uhr

Veranstalter: J.E.W.S. – Jews Engaged With Society e.V.
und Bezirksausschuss 1 – Altstadt-Lehel

Weitere Informationen:
Terry Swartzberg, (0170) 473 35 72
J.E.W.S. Jews Engaged with Society >
https://j-e-w-s.org/


Auf der Straße ein Stolperstein, auf der Hausfassade die Projektion des Gesichts von Holocaust-Opfer Helene Simons
Eine Gedenkveranstaltung im Februar 2021 der Initiative „Faces for the Names“
, Foto Swartzberg

Die Lichtinstallationen sind eine Initative von Faces for the Names. Sie macht die Opfer des Holocaust – ihre Namen und ihre Gesichter – für uns alle sichtbar. Ihre Fotos werden an die Fassaden der Häuser projiziert, in denen sie früher gelebt haben und zu Hause waren.

Faces for the Names wurde nach Vorbildern in Prag und Washington D.C. von J.E.W.S. ( Jews Engaged With Society e.V.)



Ebenfalls in Kaunas am 25.11.1941 ermordet:


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Veröffentlicht von Gaby dos Santos

GdS-Blog, Bühnenproduktionen (Collagen/Historicals), Kulturmanagement/PR > gabydossantos.wordpress.com

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