„Ingeborg Schober – Die Zukunft war gestern“: Essays. Gespräche. Reportagen. Herausgegeben von Gabriele Werth

Gabriele Werth (Foto: Marek & Beier) hat ein Buch mit Texten ihrer langjährigen Freundin, der Musikjournalistin Ingeborg Schober herausgegeben

Mehr als 10 Jahre nach ihrem Tod bewegt Ingeborg Schober noch immer die Menschen, sowohl durch ihre bewegte Vita, festgehalten im Historical „Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“, wie auch durch ihr Wirken als erste namhafte Musikjournalistin Deutschlands: Im Juni 2021 steht nun ihr literarischer und publizistischer Nachlass im Vordergrund, mit dem Buch Ingeborg Schober – Die Zukunft war gestern, das auf Initiative ihrer Freundin Gabriele Werth (siehe Titelbild) im Juni 2021 im Verlag Andreas Reiffer erscheinen wird.

Bildcollage von Gaby dos Santos aus dem HISTORICAL > „Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“
Bildausschnitt rechts: Die junge Ingeborg im Gespräch mit David Bowie und dessen damaliger Frau

Buchankündigung des Verlags: Ende der 60er Jahre, als der Musikjournalismus noch in den Kinderschuhen steckte und von Männern dominiert war, profilierte sich Ingeborg Schober (1947–2010) als erste Rockmusikjournalistin der Bundesrepublik.

In der Münchner Szene zu Hause, verfasste sie vor allem in den 70er und 80er Jahren Artikel für Sounds, Musikexpress und Rock Session; reiste dafür nach London, Amsterdam, Tokio und Atlanta. Stets an experimentellen Klängen interessiert, begleitete Schober die deutsche Rockszene um Amon Düül und weitere »Krautrocker«, entdeckte früh die Avantgarde-Musiker Can und Elektronikpioniere wie Neu!, Kraftwerk und Michael Rother. Sie bereitete hierzulande mit ihrer authentischen, unterhaltenden sowie faktenreichen Schreibe den Weg für New Wave-Künstler wie Talking Heads, XTC, Human League und Ultravox.


Die Herausgeberin Gabriele Werth ediert in »Die Zukunft war gestern« eine Reihe von Schobers herausragenden und bis heute relevanten Texten. Ingeborg Schober wird nach wie vor von zahlreichen Musiker:innen geschätzt und von ihren Fans verehrt. Darüber hinaus ist sie ein wichtiges Vorbild für Autor:innen im heutigen Musikjournalismus und der Popliteratur.

»Als Musikfanatiker war ich Fan ihrer Texte über Musik. Daran erkennt man vielleicht auch, wie sehr Musik an Bedeutung verliert. Früher waren sogar Musikjournalisten Stars. Heute kennen die Leute kaum noch den Namen des Bassisten.« 

Bela B.

»Die einzige Frau, zu der man überhaupt aufblicken konnte, weil sie die einzige Frau in diesem Männerhaufen war – eben in dieser Musikredaktion –, die sich da Respekt verschafft hat.« 

Sandra Maischberger (Abschrift eines O-Ton-Ausschnitts aus „Ingeborg Schober – Eine Poptragödie“ )

Das Buch erscheint am 8. Juni 2021 und ist > vorbestellbar.
Weitere Infos und eine Leseprobe folgen.

> LINK zur Verlagsseite



Veröffentlicht von Gaby dos Santos

GdS-Blog, Bühnenproduktionen (Collagen/Historicals), Kulturmanagement > gabydossantos.wordpress.com

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